Etwas Geschichtliches... und ein paar Zahlen...

Künzell und Bachrain gehören zur Lutherkirche in Fulda.
Da aber der Weg bis zu dieser recht weit ist, wurde in unregelmäßiger Folge ab 1936 in der Volksschule in Bachrain Gottesdienst abgehalten, zu dem im Winter neben dem Gesangbuch auch Brennmaterial mitgebracht werden mußte. Ab 1964 finden die Gottesdienste im Gemeindesaal des neu erbauten Bürgerhauses statt. Dieses Provisorium wird dann endlich 1968 beendet, als der Bau einer Kirche am Theodor-Litt-Ring genehmigt wird.

Am 11. Juli 1970 werden Gotteshaus und Gemeindesaal festlich eingeweiht, die Kirche erhält den Namen "Christophoruskirche". Sie besitzt einen quadratischen Innenraum; die Bankreihen an zwei benachbarten Seiten wenden sich der Altarinsel zu, die in den gegenüberliegenden Winkel gerückt ist. Seitlich befindet sich die Kanzel. Der Kirchenraum kann durch Hinzunahme von Diele und Gemeinderaum erweitert werden.

1971 werden die Orgel, 1973 die beiden Glocken eingeweiht. 1980 wird für die Christophoruskirche eine zweite Pfarrstelle eingerichtet, verbunden mit der Klinikseelsorge, sodass ab Dezember des gleichen Jahres regelmäßig jeden Sonntag Gottesdienst stattfinden kann. 1982 wird durch einen Anbau das Gemeindezentrum vergrößert.

Durch das Ansteigen der Gemeindegliederzahlen ist inzwischen auch die Christophoruskirche zu einer ganzen Pfarrstelle geworden.

Zur Christophoruskirche gehören die folgenden Ortsteile der Großgemeinde Künzell:
Künzell, Bachrain , Dicker Turm , Keulos , einzelne Straßen von Pilgerzell und seit 1.1.1999 Dirlos.


Eingang zur Christophoruskirche                             Innenraum                              Innenraum mit Altar und Taufstein

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Gemeindegliederzahlen: (ohne Zweitwohnsitze) Stand 2001
2128


Altersstruktur der Gemeindeglieder:
unter 20 Jahre 20 - 40 Jahre 40 - 60 Jahre 60 und älter
454 674 620 380


Amtshandlungen:

Taufen
Trauungen
Konfirmanden
1999 10
2000 36
2001 19 18


Mitarbeiter:
ehrenamtlich nebenamtlich
96 3

Seit 1993 werden Vikar/innen ausgebildet und tragen zum Gemeindeleben bei.